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Medikamente gegen Allergie und Heuschnupfen günstig online bestellen


Allergie und Heuschnupfen

Als Allergie bezeichnet man eine überzogene Reaktion des Immunsystems auf eigentlich ungefährliche Stoffe. Die Schwere der Reaktion kann dabei stark schwanken und reicht von einem einfachen Kitzeln in der Nase (Heuschnupfen) bis hin zu einem lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock (z.B. nach einem Bienenstich). Nachdem der Körper zum ersten Mal mit dem Allergen in Kontakt gekommen ist, "merkt" sich das Immunsystem dessen Aufbau und reagiert bei wiederholtem Aussetzen mit einer Immunantwort. Wieso bestimmte Stoffe immer häufiger falsch von unserem Immunsystem eingeteilt werden ist nicht 100 prozentig geklärt.

Auslöser
Es gibt aber verschiedene Hypothesen: Zum einen gilt es als sicher, dass genetische Faktoren eine Allergie bestimmen können. Befinden sich unter den Eltern ein oder zwei Allergiker steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch das Kind an einer Allergie leiden wird. Auch dass wir immer "sauberer" leben und vor allem im Kindesalter mit immer weniger Reizen in Kontakt kommen, oder dass die Umweltverschmutzung immer weiter zunimmt könnten Gründe für den Vormarsch der Allergien sein. Zuletzt diskutiert man auch, dass der Teil unseres Immunsystems, der vor allem für Allergien verantwortlich ist (die sog. IgE vermittelte Immunantwort), nicht mehr genug gefordert ist. Parasiten, die vor allem IgE vermittelt bekämpft werden, kommen immer seltener vor weshalb sich das Immunsystem neue (und leider harmlose) Ziele sucht.

Die Therapie
Eine Allergie wird zumeist symptomatisch behandelt. Im Folgenden finden Sie eine kleine Auswahl an Medikamenten, die Sie bei uns günstig online bestellen können. Am Bekanntesten sind wohl die rezeptfreien Antihistaminika (z.B. Lorano oder Cetirizin). Beide Stoffe unterdrücken die histaminvermittelte allergische Reaktion. Neben der Tablettenform sind Antihistaminika auch als Nasenspray (z.B. Livocav direkt Nasenspray) oder als Augentropfen erhältlich (z.B. Livocab direkt Augentropfen).
Auch Cromoglicinsäure - Präparate gegen Heuschnupfen sind ohne Rezept erhältlich, wie z.B. Cromohexal. Sie zeichnen sich durch ihre sehr gute Verträglichkeit aus, müssen aber unbedingt präventiv eingenommen werden, da sie sonst ihre Wirkung nicht entfalten können.
Eine pflanzliche Alternative zur Cromoglicinsäure sind die Allerprill Kapseln. Diese entfalten Ihre Wirkung auf drei verschiedene Arten: Zum einen stabilisiert Alleprill ebenfalls die Mastzellen. Zum anderen senken sie die Konzentration von weiteren an der Allergie beteiligten Stoffen im Körper (IgE, Leukotriene). Aufgrund des angenehmen Geschmacks können Allerprill Kapseln sogar in Babynahrung eingemischt werden, womit sie sich auch für Babys und Kleinkinder eignen.
Auch niedrig konzentrierte Cortison Zubereitungen (wie z.B. Fenistil Hydrocort Creme oder Livocab direkt mit Beclomethason Nasenspray) können bei stärkeren allergischen Reaktionen helfen. Zuletzt kann auch hochdosiertes Calcium helfen eine allergische Reaktion abzufangen (z.B. Calcium Sandoz fortissimum). Dieses muss aber auch präventiv eingenommen werden.
Natürlich kann ein Heuschnupfen auch homöopathisch behandelt werden. Die Firma Klosterfrau bietet beispielsweise das Medikament Allergin in Tropfenform, als Tabletten oder als Globuli an. Wie bei vielen homöopathischen Arzneimittel üblich kann es auch bei Allergin zu einer Erstverschlimmerung kommen, die allerdings harmlos ist und ein Anschlagen der Therapie zeigt.
Propolis wird manchmal ebenfalls eine unterstützende Wirkung auf Heuschnupfen nachgesagt. Allerdings ist die Datenlage hier sehr fragwürdig, weshalb man von einer Behandlung von Heuschnupfen mit Propolis abraten muss.

Kreuzallergie
Eine Sonderform der Allergie ist die sogenannte Kreuzallergie. Durch den ähnlichen Aufbau mancher Stoffe genügt es nur mit einem Stoff in Kontakt gekommen zu sein, um auch auf andere allergisch zu reagieren. Dies ist zum Beispiel bei manchen Antibiotika der Fall. Ist man z.B. auf ein Antibiotikum aus der Klasse der Penicilline allergisch, reagiert man häufig auch auf verwandte Antibiotika. Fragen Sie in diesem Fall auf jeden Fall in der Apotheke nach! Ein weiteres Beispiel wäre die Kreuzallergie zwischen Birke und Apfel. Auch hier erleidet der Birken-Allergiker nach dem Verzehr eines Apfels die gleichen Symptome wie bei Kontakt mit Birken-Pollen.

Weitere Tipps bei Heuschnupfen:
Für Pollenallergiker gibt es noch eine Reihe von Tipps, wie man sich durch einfache Vorsichtsmaßnahmen deutlich weniger Pollen aussetzen kann:
- Pollenkalender geben darüber Auskunft, wann die Pollenbelastung am höchsten ist. In dieser Zeit können Heuschnupfen- Patienten besondere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.
- Warme trockene Witterung und Wind verstärken den Pollenflug. An diesen Tagen längere Aufenthalte im Freien vermeiden und die Fenster, wenn möglich, geschlossen halten.
- Beim Autofahren die Fenster schließen und einen Pollenfilter ins Fahrzeug einbauen lassen.
- In der Pollenflugzeit vor dem Zubettgehen die Haare waschen. So bleibt die Bettwäsche pollenfrei.
- Wäsche nicht im Freien trocknen und tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen.
- Bäume und Sträucher, die allergische Reaktionen auslösen, aus dem Garten entfernen und den Rasen kurz mähen.
- Rauchen reizt die Schleimhaut. Das erleichtert Allergenen, die Schleimhaut anzugreifen. Daher auf Rauchen verzichten.
- Den Tagesrhythmus, wenn möglich, auf die Pollenhöchstwerte ausrichten. Die Wohnung beispielsweise nach einem Regenschauer lüften, denn dann ist der Pollenflug gering. In der Regel ist der Pollenflug auf dem Land in den frühen Morgenstunden am intensivsten, in der Stadt dagegen abends.

Weiter Informationen finden Sie z.B. unter www.allergie-ratgeber.de



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